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01.07.2019

100 Jahre Eingemeindung Ebersdorfs

Heute vor 100 Jahren begab sich Ebersdorf in die Obhut der Stadt Chemnitz.
Zum 1. Juli 1919 wurde die Eingemeindung, die bereits im Sommer 1914 beschlossene Sache war, rechtskräftig. Durch den Ersten Weltkrieg kam es zur deutlich verspäteten Umsetzung. 8,74 km² gingen nach Chemnitz, 1,73 km² nach Lichtenwalde. Ebersdorf zählte damals 5.940 Einwohner.
Ebersdorfer hatten zuvor schon immer starke Beziehungen, egal ob infrastrukturell oder familiär, hinaus ins Umland; nach Frankenberg und Lichtenwalde besonders. Mit denen war das Dorf auch über Jahrhunderte verwaltungstechnisch verbunden. Mit dem einsetzenden Eisenbahnbau schob sich die Stadt immer weiter ins Umland hinaus. Bereits am 1. April 1904 ging Hilbersdorf zu Chemnitz. Ob und wann Ebersdorf zur weiter expandierenden Stadt Chemnitz kommen würde, war nur eine Frage der Zeit. Die Beziehungen der Ebersdorfer verlagerten sich immer öfter nach Chemnitz hinein. Eine Verdopplung der Einwohnerzahl ab 1890 veranlasste die Gemeindeverwaltung schon frühzeitig, den Ort Schritt für Schritt energetisch an Chemnitz anzubinden; 1902 die Elektrizität und 1905 die Gasbeleuchtung.
Aber trotz der nun einhundert Jahre Stadtzugehörigkeit besitzen die Ebersdorfer noch immer eine eigene Identität. Man wohnt nicht in Chemnitz, man wohnt in Ebersdorf. Der Stadtteil hat auch seinen dörflichen Charakter nie verloren. Wohnen im Ländlichen und dabei die Infrastruktur einer Großstadt.



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